Ein Tag im Leben von Smart Cash
In einem früheren Artikel haben wir einen Blick hinter die Kulissen unserer Abläufe geworfen und den typischen Tagesabl

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Unsere Kunden fragen uns häufig, ob unsere Produkte kapitalgarantiert sind. Darauf haben wir in unserem vorherigen Artikel geantwortet Kapitalgarantie und Risiken bei der Liquiditätsanlage.
Ziel dieses neuen Artikels ist es, das Thema Zinsrisiko genauer zu beleuchten und Ihnen zu erklären, warum Spiko-Fonds davor geschützt sind.
Halten Sie sich fest, denn dieses Thema ist ziemlich technisch! 🤓
Anleihen sind Schuldverschreibungen, die in der Regel von Unternehmen oder Staaten ausgegeben werden. Die meisten Anleihen werden zu einem festen Zinssatz ausgegeben. Das bedeutet, dass die Rendite der Anleihe zum Zeitpunkt ihrer Emission festgelegt wird. Wenn Sie eine Anleihe kaufen, wissen Sie also genau, wie viel Ihnen wann (wie oft und zu welchem Fälligkeitstermin) zurückgezahlt wird.
Es ist möglich, dass sich zwischen dem Zeitpunkt der Emission der Anleihe und ihrem Fälligkeitsdatum die von den Zentralbanken festgelegten Zinssätze ändern.
Stellen wir uns vor, Alice kauft für 1.000 Euro eine französische Staatsanleihe (so werden kurzfristige Anleihen des französischen Staates genannt), die in einem Jahr zu einem Zinssatz von 4 % fällig wird. Das bedeutet, dass Frankreich ihre Anleihe in einem Jahr für 1.040 Euro zurückzahlen wird.
Was passiert nun, wenn sich die Zinssätze ändern?
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Das Zinsrisiko hängt direkt mit der Laufzeit der im Portfolio befindlichen Staatsanleihen zusammen. Eine Anleihe mit einer Laufzeit von 10 Jahren weist ein extrem hohes Zinsrisiko auf, während eine Anleihe mit einer Laufzeit von 1 Woche ein vernachlässigbares Zinsrisiko birgt.
Genauer gesagt muss man die Zinsänderung mit der Restlaufzeit der Staatsanleihen multiplizieren, um die Änderung ihres Marktpreises zu erhalten. Für Mathematiker ist die Berechnung unten verfügbar.
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Die Spiko-Geldmarktfonds halten sich an die strengsten Regeln bezüglich der Laufzeit der im Portfolio befindlichen Staatsanleihen, da es sich um sogenannte kurzfristige Geldmarktfonds handelt. Ihre Anlagerichtlinien besagen, dass:
Betrachten wir ein sehr ungünstiges Szenario, in dem die Zentralbank die Zinsen um 0,75 % erhöhen würde. Um das Ausmaß dieser Erhöhung zu veranschaulichen, entspricht dies den bedeutendsten Erhöhungen, die von der EZB (14. September und 2. November 2022) und der Fed (20. Juni, 8. August, 30. September und 13. November 2022) in den letzten zwanzig Jahren vorgenommen wurden.
Stellen wir uns außerdem vor, dass eine solche Erhöhung von den Märkten nicht antizipiert wird.
In einem solchen Szenario könnten Spiko-Fonds am Tag dieser Erhöhung maximal 0,125 % ihres Wertes verlieren: 0,75 % (die Zinsänderung) multipliziert mit 2 Monaten und geteilt durch 12 Monate (die maximale Portfoliolaufzeit). Dies entspricht etwa zehn Tagen der Fondsrendite zum aktuellen Zinssatz.
In Wirklichkeit ist dieses Szenario theoretisch, da die Märkte Zinsanhebungen antizipieren, selbst wenn sie sehr stark sind. Zum Beispiel waren alle zuvor erwähnten Zinserhöhungen von 0,75 % vorhergesehen worden. Die Sicherstellung, dass die Märkte diese Entwicklungen antizipieren, gehört übrigens zu den Aufgaben der Zentralbank.
Betrachtet man die Wertschwankungen von kurzfristigen Geldmarktfonds, die denen von Spiko ähneln, während der schlimmsten Zinsanhebungsphasen der letzten zwei Jahrzehnte, so zeigt sich Folgendes:

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Spiko-Fonds zwar theoretisch aufgrund des Zinsrisikos einen leichten, einmaligen Wertverlust erleiden könnten, diese Möglichkeit jedoch durch die sehr kurze Laufzeit der von ihnen gehaltenen Staatsanleihen gemildert wird. In der Praxis haben mit Spiko vergleichbare Fonds während der bedeutendsten Zinsanhebungen der letzten zwanzig Jahre keinen Wertverlust erlitten. Spiko-Fonds weisen daher ein vernachlässigbares Zinsrisiko auf.
Das Zinsrisiko bezeichnet das Risiko, dass der Wiederverkaufswert einer Anleihe (vor ihrer Fälligkeit) auf den Märkten aufgrund einer Zinserhöhung durch die Zentralbank sinkt. Dieses Risiko ist proportional zur Laufzeit der Anleihe. Für Fonds, die im Durchschnitt nur in Anleihen mit einer Restlaufzeit von weniger als zwei Monaten investieren, wie die von Spiko, ist dieses Zinsrisiko vernachlässigbar.
Ein unerwarteter Rückgang der Zinssätze führt somit zu einem Anstieg des Marktpreises von Staatsanleihen. Umgekehrt lässt ein unerwarteter Anstieg der Zinssätze deren Marktpreis sinken.
Der Marktpreis einer Nullkuponanleihe ist:

Wenn sich der risikofreie Zinssatz ändert, ergibt sich folgende Formel:
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