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Was ist der risikofreie Zinssatz?
Finanzen
13. Mai 2024

Was ist der risikofreie Zinssatz?

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In dieser Artikelreihe möchten wir erklären, wie man Zugang erhält zu risikofreien Zinssätzen in Euro oder Dollar, die jetzt deutlich positiv sind. Man muss kein Finanzexperte sein – wir beginnen ganz von vorne, um die Grundlagen zu behandeln!

Beginnen wir mit der Definition des risikofreien Zinssatzes.

Der Preis der Zeit

Ein Zinssatz spiegelt im Grunde den Zeitwert wider, den wir dem Geld beimessen.

Diese Idee des Zinses als „Preis der Zeit“ geht modernen Geldsystemen voraus. Sie reicht zurück bis zu frühen Zivilisationen, wie den Mesopotamiern, die Kreditsysteme entwickelten, um das landwirtschaftliche Wachstum zu fördern.

Der Preis der Zeit ist jedoch nicht der einzige Faktor, der den Zinssatz eines Darlehens beeinflusst. Wenn Sie Ihr Geld verleihen würden, würden Sie auch Folgendes berücksichtigen:

  • Die Art und Kreditwürdigkeit des Kreditnehmers: Ist es eine Regierung, eine Bank, ein Unternehmen oder eine Privatperson? Gibt es objektive Möglichkeiten, die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls oder einer Insolvenz zu beurteilen? Je geringer das Risiko, desto niedriger der Zinssatz.
  • Sicherheiten oder Garantien: Ist das Darlehen durch Vermögenswerte gesichert, die im Falle eines Zahlungsausfalls des Kreditnehmers auf Sie übertragen werden können?
  • Ein Sekundärmarkt: Ist die resultierende Schuld liquide? Mit anderen Worten: Können Sie sie vor Fälligkeit problemlos an einen Dritten verkaufen?
  • Die Laufzeit des Darlehens: Ist es für einen Tag, einen Monat, ein Jahr oder zehn Jahre? Typischerweise bergen längerfristige Darlehen mehr Risiko und somit höhere Zinssätze.
  • Ein glaubwürdiges Rechtssystem: Welche Gesetze regeln den Darlehensvertrag? Können Sie sich bei Bedarf auf unparteiische, effiziente Gerichte verlassen, um die Vereinbarung durchzusetzen?

Risikoprämie und risikofreier Zinssatz

All diese Risikofaktoren sind in der sogenannten Risikoprämie.

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Der risikofreie Zinssatz, wie der Name schon sagt, stellt den „reinen“ Preis der Zeit, frei von Risikoüberlegungen, dar. Aber wie messen wir ihn? In der Praxis ist der risikofreie Zinssatz der Zinssatz für ein Darlehen mit den folgenden Merkmalen:

  • Der Kreditnehmer hat praktisch kein Ausfallrisiko.
  • Die Schuld ist hochliquide, d.h. sie kann jederzeit mit geringem oder keinem Abschlag verkauft oder beglichen werden.
  • Die Laufzeit ist sehr kurz und reicht typischerweise von wenigen Tagen bis zu wenigen Monaten.
  • Der Darlehensvertrag unterliegt einem robusten rechtlichen Rahmen.

Risikofreie Vermögenswerte

Im heutigen Finanzsystem erfüllen nur drei Vermögenswerte diese Kriterien vollständig und können wirklich als „risikofreie Darlehen“ betrachtet werden:

  1. Der Teil der Bankeinlagen von Privatpersonen und Unternehmen, der von der Regierung garantiert wird (in Frankreich bis zu 100.000 € pro Person und Institut).
  2. Zentralbankeinlagen, bekannt als „Bankreserven“.
  3. Kurzfristige Schuldtitel, die von den kreditwürdigsten Staaten wie Frankreich, Deutschland oder den Vereinigten Staaten ausgegeben werden, bezeichnet als „Treasury Bills“ (oder „T-Bills“).

Diese drei Arten von Vermögenswerten sollten theoretisch den risikofreien Zinssatzerwirtschaften. Das Problem? Ihre Bankguthaben tun dies in der Regel nicht. In zukünftigen Artikelnwerden wir erklären, wie Banken Zugang zu risikofreien Euro- und Dollar-Zinssätzen erhalten, die jetzt stark positiv sind, und, was noch wichtiger ist, wie Sie—als Privatperson oder Unternehmen—ebenfalls davon profitieren können!

Bei Spiko vereinfachen wir den Zugang zu risikofreien Zinssätzen

Spiko bietet eine einfache Möglichkeit, risikofreie Renditen in Euro und Dollar über regulierte Finanzprodukte, sogenannte „Geldmarktfonds“, zu erzielen.

Die Geldmarktfonds von Spiko investieren in Treasury Bills, die von den stabilsten Staaten der Eurozone und der US-Bundesregierung ausgegeben werden. Sie bieten tägliche Renditen auf Ihr Bargeld sowie ständigen Zugang zu Ihrem Geld – ohne Kündigungsfristen, Strafen oder Abhebungsgebühren.

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Zusammenfassung

Der Zinssatz eines Darlehens wird stets von zwei Schlüsselfaktoren bestimmt:

  1. Die Kosten für den Kreditgeber, auf sein Geld für die Dauer des Darlehens zu verzichten (der Zeitwert, auch bekannt als der risikofreie Zinssatz), und
  2. Das Risiko, dass der Kreditnehmer das Darlehen nicht zurückzahlen kann (die Risikoprämie).

Nur drei Finanzinstrumente erfüllen alle Kriterien, um wirklich „risikofreie Darlehen“zu sein:

  • Einlagen von Privatpersonen und Unternehmen bei Banken bis zu 100.000 € (pro Person und pro Institut), da diese staatlich abgesichert sind.
  • Zentralbankeinlagen.
  • Kurzfristige Staatsanleihen (auch bekannt als „Treasury Bills“), die von den finanziell stabilsten Staaten ausgegeben werden.
💡

Zinssatz = risikofreier Zinssatz (Preis der Zeit) + Risikoprämie

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